Eigentlich eine witzige Sache: Wir fliegen von Los Angeles nach Vancouver und dann nach Paris. Ungewohnt scheint zu sein, dass wir im Transit bleiben wollen und auf Langstrecke umsteigen. Dementsprechend komisch hat uns die Flughafenmitarbeiterin auch angesehen, als wir ihr unseren Plan des Transits erklärten. Dennoch, es klappt ganz gut und wir werden persönlich begleitet in den Sicherheitsbereich. Dabei noch ein kleiner Schnack mit der Dame, die sichtlich interessiert an dem ist, was wir auf YouTube tun. Jedenfalls fliegen wir mit der Air Canada Business Class in deren Boeing 787-8 von Vancouver nach Paris. Gut 9,5 Stunden Flugzeit und wir kommen schon zu spät in Vancouver an.

Registrierung: C-GHPX
Erster Flug: 01.10.2014

Bild: Oliver Holzbauer

Groundservice

Soeben erwähnt, mit United und einer Aussenposition ist unsere Ankunft in Vancouver verspätet. Deshalb bleibt uns leider keine Zeit die Lounge zu besuchen. Gerne würden wir darüber berichten, schließlich unterscheidet sich das Angebot von Flughafen zu Flughafen und von Airline zu Airline. Gerade was die Air Canada Business Class Lounge in Vancouver zu bieten hätte, wäre sicherlich interessant gewesen. Dafür genießen wir den Service am Boden, die Mitarbeiter sind unheimlich hilfsbereit und haben Zeit. Immerhin werden wir begleitet und durch Türen hindurchgeführt, bis wir schließlich angekommen sind. Im Sicherheitsbereich und das ohne Sicherheitskontrolle. Zugegeben, in den USA wo wir herkommen ist diese selbstredend erfolgt. Dennoch interessant, für uns jedoch erheblich einfacher. So machen wir uns auf zum Gate, viel Zeit bleibt uns nämlich nicht mehr, bis wir in der Air Canada Business Class nach Paris fliegen.

Boarding

Unter dem Strich sind wir noch absolut pünktlich. Angekommen am Gate, noch lange kein Boarding und wir denken tatsächlich darüber nach, noch einmal geschwind in die Lounge zu gehen. Bei unserem Glück jedoch verhindert es ein paar nette Szenen der leeren Kabine. Daher warten wir, bis das Boarding beginnt und hier nichts neues. Nachdem hilfsbedürftige Menschen zusteigen durften, sind die Air Canada Business Class Gäste und Statuskunden dran. Gut, dass wir ganz vorne stehen, der Plan geht auf. Zuerst an Board und wir haben Zeit für unsere Aufnahmen. Während andere Gäste noch in der Lounge verweilen, nutzen wir die Zeit. Klappt leider nicht immer, in diesem Fall aber schon. Insofern ein geordnetes Zusteigen, wie man es üblicherweise auch kennt.

Air Canada Business Class 787-8 Kabine

Bei der Air Canada Business Class Kabine der Boeing 787-8 kommt eine 1-2-1 Reverse Herringbone Konfiguration zum Einsatz. Dabei besteht diese auch fünf Sitzreihen und damit 20 Sitzplätzen. Rein rechnerisch passt das nicht, liegt an der letzten Reihe, dort gibt es keine zwei Mittelplätze. Ausserdem haben die Plätze in der achten Reihe kein Fenster! Im vorderen Bereich ein Waschraum und im hinteren noch einmal zwei. Jeder der Air Canada Business Class Sitze lässt sich zu einem vollflachen Bett einstellen. Dazu lässt sich der Sitz in vorgegebene Positionen fahren und minimal individualisieren. Leider jedoch nicht vollumfänglich, was wir bevorzugen. Somit könnte man beispielsweise die Fußstütze jederzeit komplett hochfahren, wenn einem danach ist. Geht allerdings nur, wenn der Sitz in vollem Umfang individuell einstellbar ist. Schließlich kann das Entertainmentsystem per Touch oder Fernsteuerung bedient werden.

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Service und Mahlzeiten

Inzwischen brauchen wir es ja gar nicht mehr erwähnen, es steht und fällt mit der Crew, wie ein Flug empfunden wird. Immerhin haben wir wieder mal Glück, die Crew ist ausgesprochen gut gelaunt. Schon die Begrüßung an Board, herzlich und warm. Der Willkommensdrink kommt sogleich und wird sehr gerne nachgefüllt. Am Platz befand sich schon das Amenity Kit, eine Flasche Wasser und die Kopfhörer. Gebracht wurden noch am Boden die Speisekarte für den Flug und noch vor dem Start nach unseren Speisewünschen gefragt. Gleich nach erreichen der Reiseflughöhe kamen Nüsse und ein Drink nach Wahl. Kurz darauf startet der Service, Vorspeise und Salat und dazu Brot. Schließlich wollen wir wenn möglich unterschiedliche Hauptgerichte zeigen, so soll es auch hier sein. Diesmal hatte ich das Glück, mein Hühnchen war sehr gut, Stefan hatte da das Nachsehen. Kann passieren, dass das Fleisch etwas zäh im Flieger ist. Der Nachtisch macht es wieder gut und eigentlich dürfte sich Stefan über die Champagnerdusche freuen. Kommt halt mal vor, die Flugbegleiterin nahm es ebenfalls mit Humor. Kurz vor Paris noch ein gesundes Frühstück, während des gesamten Fluges fehlte es an nichts.