Bei Alitalia hatten wir langfristige Buchungen bisher vermieden. Daher dieses spontane Angebot, mit der Alitalia Business Class von Rom nach Johannesburg. Im Vorfeld gab es unterschiedliche Meinungen zur Alitalia Business Class. So waren Blogerkollegen weniger angetan und wir sind um so mehr gespannt, was uns erwartet. Der Flug von Paris, wo die Reise begann, nach Rom ist als Tripreport schon online. Wir konnten uns nicht beschweren, wie üblich prinzipiell auf europäischen Business Class Flügen.

Registriernummer: EI-EJN
Erster Flug: 24.04.2012

Bild: BriYYZ from Toronto, Canada

Groundservice

Gerade weil ich die italienische Küche sehr gerne habe, freue ich mich besonders auf die Lounge. Und da werden all meine Erwartungen übertroffen. An den E-Gates des Flughafen Rom präsentiert Alitalia eine ganz ausgezeichnete Business Class Lounge. Verschiedene Sitzmöglichkeiten, eine Bar und Showkochen. Hinter einer Glaswand kann zugesehen werden, wie Pizza und Pasta stets frisch zubereitet wird. Ist bei unserem Besuch auch nötig, denn es findet bei den Gästen großen Zuspruch. Einerseits von der Art der Präsentation und andererseits vom Geschmack her. Großes Kino Alitalia, uns hat der Besuch dieser neuen Lounge nicht nur gefallen, sondern einen äußerst positiven Eindruck hinterlassen!

Boarding

Nachdem wir viel zu viel in der Lounge gegessen haben, kommen wir zu spät zum Boarding. Nicht ganz, wir sind nur nicht die Ersten an Board für Fotos und Videoszenen. An Board haben wir aber noch recht lange Zeit, bis es überhaupt losgeht. Dafür bekommt man auch einen ordentlich eingeschenkten Welcome Drink, die Gläser in der Alitalia Business Class fallen besonders groß aus.

Alitalia Business Class A330-200 Kabine

Es kommt eine 1-2-1 Konfiguration in fünf Reihen bei der Alitalia Business Class in deren Airbus A330-200 zum Einsatz. Jeder Sitz hat somit Gangzugang. Zudem sind alle 20 Sitze als Vollflaches Bett ausgeführt und die letzte Reihe, jeweils der Fensterplatz, sind als Crewrest vorgesehen. Allerdings ist davon auf unserem Flug nur ein Sitzplatz für die Crew frei, auf dem anderen sitzt Stefan. Ganz vorne gibt es eine und hinten eine weitere Toilette. Aufgrund der Galleys vor und hinter der Business Class, sind erste und letzte Reihe deutlich lauter.

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Service und Mahlzeiten

Da wir ja genug Zeit nach dem Boarding hatten, wurden die Menü- und Getränkekarte verteilt. Später folgte noch am Boden das Amenity Kit und wie schon erwähnt, gern auch ein zweiter Welcome Drink. Sonderwünsche vom Essen wurden mir erfüllt, so konnte ich beide Pastagerichte aus den beiden Menüs bestellen. Zwar hat man mich etwas verdutzt angeguckt, jedoch passiert das im italienischen Restaurant ebenfalls. Wie kein Fleisch? Nein, Pasta ist super! Typische italienische Aperitif-Cocktails gibt es auch zur Auswahl. Wobei Aperol Spritz eher mein Geschmack war als Campari Spritz. Champagner gibt es in der Alitalia Business Class nicht, dafür Prosecco. Mehr hatten wir auch gar nicht erwartet und fanden es gut.

Jedenfalls konnten wir bisher nur positive Eindrücke sammeln. Etwas robust, aber sehr freundlich ist unsere Crew. Geschmacklich war ich mit meiner Pasta sehr zufrieden, dafür hatte Stefan eine für ihn falsche Wahl getroffen. So ist es nunmal, der Eine mag es, der Andere eben nicht. Zum Frühstück hatte ich mich nicht wecken lassen. Stefan hatte Espresso und Joghurt, ein Frühstück, wie man es bei vielen anderen Fluggesellschaften bekommt. 

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