Zu spät in Peking angekommen und wir haben eine extrem kurze Umsteigezeit. Diesmal geht es für uns mit der Air China Business Class in deren Boeing 787-9 Dreamliner von Peking nach Auckland. Dabei stehen uns 12 Stunden Flugzeit bevor und viele sagen, die Air China Business Class wäre nicht wirklich gut. Jedoch hält uns das nicht ab und wir sind gespannt, was Air China in einem neuen Flugzeug und deren Business Class zu bieten hat.

Registriernummer: B-7832
Erster Flug: 25.07.2016

Groundservice

Auch wenn wir gerne in die Air China Lounge in Peking gegangen wären, so bleibt uns gerade mal Zeit zum Flug zu rennen. Doch zuvor werden wir am Gate von einer Air China Mitarbeiterin abgeholt, denn ohne Begleitung werden wir unseren Anschlussflug nach Auckland nicht bekommen. Ursprünglich sind wir nämlich mit der Air China Business Class in deren Airbus A321 von Tokio gekommen. Somit bringt uns die Eskorte durch die Sicherheit und Passkontrolle. Dies jedoch besteht mehr aus Vordrängeln, soll uns recht sein. Dennoch wird bei der Security kein Auge zugedrückt, alles muss ganz genau inspiziert werden in China. Nun heißt es rennen, damit wir den Flug noch erwischen.

Boarding

Immerhin gibt es nun keine Menschenschlangen, kein Priority Boarding, wir sind schlichtweg die Letzten die einsteigen. Dafür jedoch ist die Business Class noch recht leer und wir werden freundlich mit einem Lächeln begrüßt. Zwar hätten wir Hilfe beim Verstauen unserer Koffer in den Ablagen bekommen, das können wir doch auch allein ganz gut. Eine nette Geste allemal und zum ersten Mal. Am Platz ist schon das Amenity Kit und die Speisekarte, sowie die Kopfhörer.

Air China Business Class 787 Kabine

Es kommt bei der Air China Business Class in deren 787 eine 2-2-2 Konfiguration in fünf Reihen und somit 30 Sitzen zum Einsatz. Außerdem steht ein Waschraum im vorderen Teil des Flugzeuges den Air China Business Class Gästen zur Verfügung. Wahlweise können sich auch zwei weitere Waschräume mit der zwischen Business Class und Premium Economy mit diesen geteilt werden. Jeder Air China Business Class Sitz lässt sich in eine 180 Grad Liegefläche verstellen. Lademöglichkeiten via USB und Universal Power Outlet sind gegeben. Die Ablagefläche mittig wird mit dem Partner geteilt und der Mini-Sichtschutz ist bestenfalls beim Schlafen als solcher zu gebrauchen.

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Service und Mahlzeiten

Aufmerksam geht der Service schon am Boden los. Wie schon erwähnt, der Welcome Drink wird serviert, obwohl wir so spät dran sind. Offenbar war doch noch etwas Zeit, schließlich werden wir noch nach unseren Menüwünschen gefragt. Nach erreichen der Reiseflughöhe geht es los, die Suppe kommt zügig und dazu Getränke. Allerdings wirken die Flugbegleiterinnen etwas unbedarft. Zum Glück wird lieber zweimal nachgefragt, ob es wirklich dieses oder jenes Getränk sein soll, so kommt es ganz sicher nicht zu Missverständnissen.

Da wir einen Nachtflug haben, müssen wir klingeln, wenn wir noch Wünsche haben. Klappt ganz gut, wenngleich der unbedarfte Eindruck nie verloren ging. Am Morgen gibt es dann unser Frühstück, die chinesische Variante. Lecker muss man sagen, da hatten wir schon häufiger mal daneben gegriffen, was nicht die Schuld der Airline war. Letztendlich waren wir zufrieden, denn was man bei so manch anderer südamerikanischer Airline erlebt haben, ist kaum zu unterbieten.

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