So einige KLM Business Class Produkte sind wir ja schon geflogen. Jedoch ist die KLM 747 Business Class für uns neu. Besonders dabei auch, es handelt sich um eine 747-400m combi. Im Gegensatz zur 747-400 ist in der 747-400m keine zweite Economy Kabine im hinteren Teil verbaut. Stattdessen befindet sich an dieser Stelle ein Frachtraum. Auf der Webseite der Fluggesellschaft findet sich das anschaulich in Wort und Bild beschrieben. Unser Flug geht von Amsterdam nach Toronto und wurde mit einer Flugzeit von sieben Stunden angesetzt. 

Registrierung: PH-BFW
Erster Flug: 11.10.2000

Groundservice

Zuerst besuchen wir die neu eröffnete KLM Crown Lounge 52. Die Lounge bietet verschiedene Bereiche, die wohl alle Anforderungen erfüllen dürfte. Arbeiten im Polder, essen und trinken der City, eine Schlafpause oder eine Dusche im Sea-Bereich sind genauso möglich wie ein Film im Dutch Mountain zu sehen. Dazu kommen die Standardvorrichtungen wie ein Ruhebereich, Schlafkabinen, Duschen und einen Unterhaltungsbereich sowie ein Büfett mit wechselndem Angebot. Das Blue Restaurant befindet sich im Sky-Bereich der Non-Schengen-Crown-Lounge und bietet eine entspannte Atmosphäre im niederländischen Design.

Dabei setzt KLM bewußt überwiegend auf lokale niederländische Produkte für die Zubereitung der Gerichte nach der New Dutch Cuisine. Uns hat das Gesamtkonzept der Lounge sehr gut gefallen und der Umbau ist der Airline in vollem Umfang gelungen. Macht ganz schön was her! Übrigens führt die Rolltreppe zur Lounge an einer Glaswand voll mit den berühmten KLM Houses vorbei. Leider haben wir nicht übermäßig viel Zeit, da wir vor allen anderen Gästen an Board dürfen, um die leere Kabine filmen zu können. Vielen Dank an KLM für die freundliche Geste!

Boarding

Abgesehen von unserem Pre-Boarding, lässt die Organisation am Gate schon erkennen, wie der Zustieg laufen wird. Dort nämlich ist bereits gut vorbereitet, die Aufteilung der verschiedenen Gruppen. Und ja, es läuft wie gewohnt ab. In unserem Wartebereich sind bereits Menschen, die Hilfe beim Einstieg benötigen. Somit kommen diese gleich nach uns ins Flugzeug. Anschließend die KLM 747 Business Class Gäste und mit entsprechendem Status bei Flying Blue, dürfen auch diese nun mit hinein. Weiter geht es nach Boardingruppen für die Economy. Währenddessen gibt es für KLM Business Class Gäste schon den Begrüßungsdrink und die Menükarte.

KLM 747 Business Class Kabine

Das Kombiflugzeug des Typs Boeing 747-400 ist das größtes Flugzeug der Airline, mit einer Sitzplatzkapazität für 268 Passagiere. Außerdem hat dieses Flugzeug auch ein Frachtgut-Transportdeck. Dabei werden alle Arten von Frachtgut seit 1989 von KLM transportiert. Insgesamt hat die Fluggesellschaft fünf Maschinen dieses Typs in der Flotte. Zudem kommen zwei KLM 747 Business Class Kabinen zum Einsatz. Einmal im Upperdeck, in einer 2-2 Konfiguration und sechs Reihen. Jedoch sind erste und letzte Reihe ein einzelner zweier Sitz. Ebenfalls ist im Hauptdeck ganz vorne eine Business Class Kabine verbaut. Jedenfalls sind für Alleinreisende Platz 1A, mein Sitz 4A und der Thron von Stefan, 4E die erste Wahl. Diese drei Plätze nämlich sind Einzelsitze und man hat keinen Nachbarn. Ein Blick auf den Plan der KLM 747 Business Class Kabine verrät, warum wir es Thron genannt haben. Mittig alleine sitzend, mit komplettem Blick auf die Kabine. Für die 15 Gäste des Hauptdecks steht eine Toilette im hinteren Bereich zur Verfügung. Übrigens sind die Geräusche der Galley nicht zu hören, dafür ist sie zu weit weg.

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Service und Mahlzeiten

Jeder Gast wird gleich behandelt, die Frage kam schon häufiger. Schließlich ist eine Drehbewilligung kein gesponserter Flug oder gar ein Werbevideo. Letztendlich liegt es immer an der Crew und diese war besonders gut drauf an dem Tag. Herzlich und freundlich, interessiert an dem was wir tun. Wer mit KLM bereits geflogen ist, kennt es bereits. Nach dem die Reiseflughöhe erreicht wurde, wird ein Snack und Getränke nach Wunsch serviert. Bloß dass hier nicht nur die Nüsse aufgetischt werden, sondern ein Schälchen mit holländischem Käse. Dazu gesellt sich die Nationalflagge zum aufspießen der Käsewürfel. Leider jedoch war nicht ausreichend Käse geladen, Stefan bekam die Nüsse. Weiter geht es mit der Vorspeise und einer Suppe, gefolgt vom Hauptgang und Nachtisch. Die Bilder sprechen hier für sich, es war schon sehr lecker, das Catering ab Amsterdam auf Langstrecke ist ausgezeichnet. Während des gesamten Fluges bleiben keine Wünsche offen, es wird immer wieder nach Getränkewünschen gefragt. Kurz vor Landung noch ein Burger oder Macaroni & Cheese Kuchen. Auch diese beiden Gerichte, fantastisch vom Geschmack!