Früh am Morgen, genau genommen um 7:30 Uhr geht unser Flug in der Avianca Business Class von New York nach Bogotá. Heißt auch früh aufstehen und da JFK keinen 24-Stunden Betrieb hat, ist recht wenig los. Dabei wird ein Airbus A330 eingesetzt und die Flugzeit beträgt knapp sechs Stunden. Eigentlich sollte ein Dreamliner zum Einsatz kommen, jedoch wurde kurzfristig das Fluggerät getauscht. Kein Grund zum Meckern, für uns nur schade, denn wir hätten euch gerne die Boeing 787 und die darin befindliche Avianca Business Class gezeigt.

Groundservice

Am Flughafen von New York, JFK, steht für die Avianca Business Class Gäste im Terminal 4 die SWISS Lounge zur Verfügung. War nicht so einfach zu finden, mit Nachfragen hat es dann geklappt. Aufzug hoch und unscheinbar an der Seite befindet sich die kleine Lounge. Verglichen zur SWISS Lounge in Chicago ist das Angebot hier jedoch groß. Zum Frühstück stehen etliche Gebäcke und Brot mit entsprechenden Aufstrichen und Wurst zur Verfügung. Müsli mit Quark und Joghurt in verschiedenen Sorten gesellt sich dazu. Wer morgens ein Glas Wein möchte darf sich bedienen und viele weitere Getränke sind zur freien Bedienung ausgestellt.

Boarding

Zuerst geht es wie üblich mit den körperlich eingeschränkten Menschen und Familien mit Kindern los. Auffällig ist und viele werden es bestätigen können: In den USA gibt es sehr viele Menschen, die im Rollstuhl an Board gebracht werden müssen. Gerade sind sie noch durch den Duty Free Shop spaziert und jetzt zuerst an Board. Nun ja, Einschränkungen kann man Menschen nicht ansehen und vermutlich sind alle Kräfte im Shop aufgezehrt worden. Weiter geht es mit den Avianca Business Class Gästen und anschließend die Economy Class. An Board wird man gleich in den richtigen Gang gewiesen, keine Zeit für eine freundliche Begrüßung.

Avianca Business Class A330-300 Kabine

Schade, dass es nicht der Dreamliner geworden ist! Dort ist eine 1-2-1 Konfiguration mit modernen Sitzen verbaut und flachem Bett. Infolgedessen sind 32 Business Class Sitze in einer 2-2-2 Konfiguration verbaut. Mittig finden sich sechs Reihen und an den Fenstern jeweils fünf Reihen. In der Front stehen zwei Toiletten zur Verfügung, zur Not kann auch im hinteren Bereich die Notdurft erledigt werden. Für die knapp sechs Stunden Tagflug brauchen wir kein vollflaches Bett, das steht nämlich auch nicht zur Verfügung. Ebenfalls dürft ihr Filme und Serien in portugiesischer, spanischer und englischer Sprache erwarten. Nicht mehr und nicht weniger. Ablagen in Form von zwei Fächern sind da, ein ausfahrbarer Sichtschutz zwischen den Sitzen, ein ausklappbarer Sitz der aus der Armlehne kommt gesellt sich dazu. Vordefinierte Positionen des Sitzes können angefahren werden, auch eine Einzelsteuerung ist möglich.

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Service und Mahlzeiten

Los geht es mit einem alkoholfreien Welcome Drink noch am Boden. Anschließend wird die Menükarte, sowie das Amenity Kit verteilt. Ja, sogar für sechs Stunden Flug am Tage gibt es ein solches. Gewohnt sind wir es mittlerweile ja schon, mäßige Freundlichkeit der Crew, muß man eben so hinnehmen. Geht auf manchen Flügen mit der Lufthansa ja auch nicht anders, also kein Grund sich drüber zu monieren. Auf Reiseflughöhe angekommen geht der Getränkeservice los. Die Auswahl an Getränken ist gut, hatten nicht so viel Chilenische Weine erwartet, sogar der Sekt kam aus Chile. Auch die Auswahl an Cocktails und Likören war beachtenswert.

Nachdem etwas später der Hauptgang serviert wurde, was etwa 1,5 Stunden nach Start der Fall war, gab es noch ein Getränk und die Crew war nicht mehr gesehen. Ja, kennen wir auch von anderen Fluggesellschaften so, jedoch reagierte man ab und zu auf das Rufzeichen einiger Mitreisender in der Avianca Business Class. Geschmacklich war der Burrito übrigens lecker, das Sandwich kurz vor Landung jedoch eher weniger. Da konnte man auch nur den Käse und Schinken drauf essen.

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