Von Paris nach Martinique, ein Langstreckenflug und trotzdem bleibt man in Europa! Deswegen fliegen wir mit Air Caraibes in deren Airbus A350 und in Business Class etwa acht Stunden. Jedoch was erwartet uns in der Premiumklasse bei Air Caraibes? Wir sind sehr gespannt und starten nach einer Nacht am Flughafenhotel des Pariser Airports Orly. 

Registrierung: F-HNET
Erster Flug: 09.03.2017

Groundservice

Zugegeben, wir waren viel zu früh am Flughafen Paris Orly. Genau genommen drei Stunden vor Abflug und es war sehr reger Betrieb beim Checkin. Riesige Menschenschlangen vor dem Economy Schalter und ebenso etliche, die in Business Class fliegen wollen. Ein eher ungewohnter Anblick, aber wir machen uns nichts draus. Weiter geht es zur Sicherheitskontrolle, dort dürfen wir No 1 nutzen, die Priority Line. Ging auch wirklich fix, da kann man nix sagen. Etwas gewöhnungsbedürftig war die Lounge. Eine verschlossene Tür und man musste klingeln. Dann wird diese einem geöffnet und Eintritt gewährt. Das Angebot ist recht klein gehalten. Kalte Tomatensuppe, ein paar Sandwiches und einige Snacks sowie Salate, sowie Käse. Getränketechnisch wie üblich Softdrinks, Kaffee und Tee und wie sollte es anders sein: Rot- und Weißwein, sowie Sekt. Insgesamt eine eher unterdurchschnittlich, wenn man als Maßstab eine Lufthansa Business Class Lounge nimmt.

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Boarding

Abenteuerlich geht es los mit dem Boarding. Wie jeder andere Fluggast, stehen wir am Gate und warten drauf, dass es losgeht. Dann jedoch kommt eine Durchsage, zuerst auf Französisch und dann, Moment, es bleibt dabei. Wer also kein Französisch spricht, hat verloren und muss nachfragen, warum alle das Gate verlassen. Demnach folgen wir, nachdem auch wir erfahren haben, das Gate hat sich geändert. Am neuen Gate eine aufwendige Boardkartenkontrolle, ungeordnet geht es voran. Anschließend beginnt das Priority Boarding, was dank Bussen nicht wirklich funktioniert. Ja, die Air Caraibes A350 wird in Paris Orly bei uns mit einem Busgate geboardet. Ein wahrer Traum, aber selbst Emirates hat das mit einer 777 in Dubai schon so gemacht. Dementsprechend Augen zu und durch. Die Begrüßung an Board etwas steif und wir haben das Gefühl, sie müssen und wollen nicht fliegen. Mal sehen, wie der Flug verlaufen wird.

Air Caraibes Business Class A350

In der Air Caraibes Classe Madras, wie deren Business Class genannt wird, sind in der A350 nur drei Reihen in einer 2-2-2 Konfiguration verbaut. Weshalb hier die gleichen Sitze wie bei Philippine Airlines in älteren Flugzeugen verbaut wurden, ist uns ein Rätsel. Denn die sogenannten Stockbetten sind äußerst unbeliebt. Zwar stehen 18 vollflache Liegeflächen zur Verfügung, jedoch schläft ein Gast weiter unten und der andere oben. Jene Konfiguration war schon bei Philippine Airlines ungemütlich und ist es hier auch, gut dass wir keinen Nachtflug haben. Im vorderen Bereich steht ein WC für die Business Class Gäste zur Verfügung. Jedoch in der Sitz- oder Loungeposition ist der Sitz bequem, der Tisch stabil und wenige Ablagefächer sind ausreichend. Strom via USB oder Universalsteckdose stehen zum Laden bereit.

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Service und Mahlzeiten

Am Platz befand sich schon das Amenity Kit und die Kopfhörer, der Welcome Drink folgte sogleich. Nach erreichen der Reiseflughöhe gab es ein Amuse-Bouche, inklusive Getränk. Übrigens mit Rum und Cocktails aus Martinique, eine sehr gutes Angebot für den Air Caraibes Business Class Gast. In einer weiteren Runde vom Wagen kommt dann die Vorspeise, wirklich lecker! Gleiches gilt für den Hauptgang, es schmeckt deutlich besser als es aussieht. Getränke werden mit jedem Gang übrigens nachgefüllt und auch die Nachspeise war ein Gedicht. Das Catering hat uns überzeugt, wenngleich der Salat in einer Einmal-Plastikschale von der Optik etwas abfiel. Im Verlauf des Fluges werden Getränkewünsche jederzeit erfüllt. Etwa 1,5 Stunden vor der Landung gibt es noch ein Stück warmen Quiche, Käse und Früchte. Ebenfalls absolut nach unserem Geschmack.