Für etwa 10,5 Stunden sind wir in der Iberia Business Class und deren Airbus A330-200. Eine frische Business Class, ähnlich wie sie im modernen A350 der Iberia Flotte zu finden ist. Ferner fliegen wir von Los Angeles nach Madrid und sind sehr gespannt, wie der Flug wird. Gerade auch aus dem Grund, da der Hinflug in der Iberia Business Class und deren A350 in sehr guter Erinnerung blieb.

Registriernummer: EC-MJT
Erster Flug: 10.03.2016

Groundservice

Wenn wir in Los Angeles sind und Oneworld fliegen, geht es für uns in die Qantas First Class Lounge. Das allerdings macht wohl jeder so, schließlich hat die Lounge so einiges zu bieten. Restaurantservice und eine sehr große Auswahl an Getränken. Von daher bleiben wir gleich drei Stunden dort, um das so richtig auszukosten. Zugang haben wir durch unseren Emerald Status beim Executive Club von British Airways. Für Iberia Business Class Gäste steht die Oneworld Business Class Lounge zur Verfügung, jedoch können wir hierzu mangels Besuch dieser nichts dazu sagen. 

Boarding

Keine Besonderheiten beim Boarden der Iberia A330-200 auf dem Flughafen von Los Angeles. Los geht es wie üblich mit den körperlich eingeschränkten Gästen und Familien mit Kindern. Die Business Class fällt recht klein aus, so kommen bekanntermaßen auch die Statuskunden beim Priority Boarding mit in den Flieger. Erst danach sind die Economy Class Gäste der Iberia für den Flug nach Madrid dran. An Board angekommen suchen wir unseren Platz und werden rassig und bestimmt von der spanischen Crew begrüßt. Kennen wir ja so, gehört wohl zu deren Kultur.

Iberia Business Class A330-200 Kabine

Jeder Iberia Business Class Gast hat einen eigenen Gangzugang. Ein echter Vorteil und damit kommt eine 1-2-1 Konfiguration in 5 Reihen zum Einsatz. Dass es nun nur 19 Plätze sind liegt daran, dass der letzten Reihe in Flugrichtung rechts sich eine Toilette befindet, da fehlt der 20ste Sitz. Damit befindet sich im vorderen Teil ein Waschraum und der besagte im Hinteren. Mittig gibt es Partnersitze oder solche, wo die Abstellfläche beidseitig mittig ist und damit Privatsphäre für die Zweiersitze. Aussen an den Fenstern wechseln sich die Positionen von Fenster zu Gang ab. Mal sitzt man näher am Fenster, mal näher am Gang. Kennen wir schon aus der Iberia A350, dort jedoch sind die Sitze Breiter und hier in der A330 etwas schmaler. Zudem ist der ausklappbare Tisch nicht versenkt, wie in der A350.

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Service und Mahlzeiten

Irgendwann am Boden kommt ein Crewmitglied und serviert den Welcome Drink. Wasser oder Orangensaft, mehr wird hier in Los Angeles nicht serviert. Anschließend noch das Amenity Kit und die Speisekarte für diesen Flug. Zudem werden wir am Boden nach unseren Wünschen für den Hauptgang gefragt. Nach Erreichen der Reiseflughöhe kommt nichts. Keine Nüsschen und auch keine Oliven, nur das heiße Tuch. Wird vermutlich am Nachtflug liegen, dass der Service so schnell als möglich durch sein soll. Schade, gerade die Idee mit Nüsschen und Oliven fanden wir in der A350 so besonders. Die Vorspeise wird am Tablett vom Wagen serviert und jetzt gibt es auch Getränke. Geschmacklich okay, nichts Aussergewöhnliches darf erwartet werden.

Im Anschluss folgt der Nachtisch und dabei werden Getränke selbständig und immer wieder nachgeschenkt. Die Kabine wird dunkel und bis zum Frühstück ist Ruhe im Flugzeug. Etwa 1 Stund zwanzig vor der Landung wird das Frühstück serviert. Das Ei als solches zu bezeichnen grenzt an Hohn. Daher mögen wir Frühstück eher weniger im Flieger, ausser das Ei was angeboten wird, ist frisch zubereitet. Austrian macht das in der Business Class und Lufthansa in der First, auch bei Thai kann gekochtes Ei geordert werden, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

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