Fast wie früher! Wir fliegen die KLM 787 Business Class auf Langstrecke und waren erstaunt, wie KLM die Corona Einschränkungen umsetzt. Dabei fühlten wir uns dennoch sicher und die Airline versucht jedes Ansteckungsrisiko zu eleminieren. Dennoch soll der Business Class Gast nicht eingeschränkt werden, lediglich die Mund- und Nasenbedeckung ist während des gesamten Fluges Pflicht! Ausgenommen zu den Mahlzeiten und beim trinken.

KLM Business Class Lounge Mexiko

Am Flughafen Mexico City betreibt KLM keine eigene Business Class Lounge. Dafür gibt es einen Voucher für die Grand Lounge Elite, wovon es zwei mit gleichem Angebot gibt und diese liegen auf dem Weg zu den Gates. Das Angebot ist großzügig mit á la carte Service. Zudem besteht die Möglichkeit zu duschen und eine Massage sowie Schuhreinigungsservice ist inklusive. Solltet ihr den 10 Minuten Fußweg zum Gate nicht laufen wollen, so könnt ihr euch im Golfcart auch fahren lassen. Eine Inklusivleistung dieser Lounge, welche übrigens auch mit dem Priority Pass nutzbar ist. Aufgrund einer Empfehlung eines Bloggers habe ich die Nudeln probiert, kann mich dafür aber nicht begeistern. Die mexikanischen Spezialitäten sind doch deutlich besser. Trotz des Angebotes, machen wir uns zu Fuß auf den Weg zur KLM 787.

KLM 787 Business Class

Ausreichend zur Boardingzeit wollten wir am Gate sein, jedoch hat die Bodencrew schon früher mit dem Einsteigen begonnen. Somit konnten wir leider nicht miterleben, wie der Vorgang genau ablief. Ein PCR-Test war nicht notwendig, dennoch haben wir diesen in Mexiko gemacht, daher ist die Rückkehr aus einem Risikogebiet ohne Quarantäne möglich. Angekommen am Platz liegt das Amenity Kit und ein Kissen, sowie die verpackte Decke bereit. Völlig überrascht werden wir nach unserem Getränkewunsch gefragt! Denn den Welcome Drink gab es bisher bei keinem unserer Business Class Flüge, in der KLM 787 Business Class hingegen schon.

Auch im weiteren Verlauf erinnert alles an unsere Flüge vor Corona. Ausser der Käse, diesen gab es jedoch aufgrund des Nachtfluges nicht. Wie schon bei anderen Airlines wird alsbald versucht die Gäste schlafen zu lassen. Ebenso treffen wir unsere Auswahl des Hauptgangs, Nudeln oder Hühnchen direkt bei der Flugbegleiterin. Demzufolge gibt es keine Menükarte. Bis auf das die Speisen abgedeckt sind, ist alles wie bei unserem Flug vor zwei Jahren in der KLM 787 Business Class.

Geschlafen haben wir recht gut und pünktlich zum Frühstück, etwa 1,5 Stunden vor der Landung werden wir wach. Genauso wie beim ersten Service, treffen wir die Wahl als die Crew mit dem Wagen vorbeikommt. Übrigens hat es ausgesprochen gut geschmeckt, obwohl wir uns für Frühstück im Flugzeug nicht begeistern können. Zuletzt gibt es noch die KLM Häuschen, Stefan wählt das neue 101er und unsere Sammlung wird größer.

KLM 787

Fazit KLM 787 Business Class

Letztendlich war es ein wenig wie vor Corona. Lediglich die Crew war etwas eigen und resolut, da ist die Erfahrung jedoch wie üblich durchwachsen. Mal hat man Glück, mal hat man eben Pech. Einzige Kritik wäre der Austeigvorgang. Während andere Airlines explizit darauf hinweisen, dass nach Reihen ausgestiegen wird, verzichtet KLM auf dieses Vorgehen. Für uns kein Problem, letzte Reihe Business Class und die Flugbegleiterinnen blockieren selbst die Economy Gänge. Kennt man ja, jedoch zeichnet sich dort eben ab: Leider kein Abstand, auch nicht aus Vernunft. Schade, denn mit einem geordneten Aussteigen wäre es einerseits schneller und sicherer für alle gewesen.