Hoffentlich fliegt South African Airways noch länger! Denn die South African Airways Business Class in deren Airbus A350 müssen wir unbedingt auf der Strecke Johannesburg nach New York fliegen. Allerdings braucht sich niemand verstecken, denn auf der kurzen zwei Stunden Route Johannesburg Kapstadt, erleben wir ein aussergewöhnliches Produkt. Die bisher leiseste Business Class und einen herzlich warmen Service.

Registrierung: ZS-SDF
Erster Flug: 14.11.19

Groundservice

Am Boden in Johannesburg geht alles ziemlich fix. Der Checkin und die Sicherheitskontrolle, beides zusammen dauert weniger als 10 Minuten. Weiter geht es in die South African Airways Business Class Lounge im Domestic Bereich. Dort erwartet uns aufgrund der frühen Morgenstunde ein Frühstücksbuffet, welches sich sehen lassen kann! Allerlei Bäckereien, frisches Obst und einiges an Müsli stehen bereit. Soviel zum gesunden Teil, Würstchen, Speck und Wurst, sowie Ei gibt es ebenso im Angebot. Immer wieder räumen freundliche Mitarbeiter der South African Airways Business Class Lounge auf und füllen nach. Schon am Boden bekommt man einen positiven Eindruck, hoffentlich setzt sich das im Flugzeug so fort. Schließlich ist unser letzter Flug mit der Airline in Economy gewesen und seinerzeit hat es der Flugbegleiter mehr als gut mit uns gemeint. Sogar Duschen stehen im Angebot der Lounge im nationalen Bereich. Dabei bleiben wirklich keinerlei Wünsche offen.

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Boarding

Bei South African Airways läuft es wie üblich und ziemlich locker ab. Liegt vielleicht an den Menschen, die schon eine gewisse Gelassenheit ausstrahlen. Allerdings kamen wir nicht drumherum, dass man sich vorzeitig brav aufstellt. Einerseits in die Schlange für das Priority Boarding und andererseits das allgemeine Boarding. Jedoch wird das ad absurdum geführt, denn die South African Airways A350 wird in unserem Fall per Bus geboardet. Dennoch wird es wieder interessant, als wir beim Flieger ankamen. Denn dort stehen zwei Stufenwagen zum Boarden. Für South African Airways Business Class Gäste die vordere Treppe und alle anderen Gäste bei der zweiten Treppe. Auch sehr nett gelöst, so ist der Boardingvorgang ziemlich fix abgeschlossen gewesen und trotz verspätetem Beginn, kommen wir noch pünktlich los. 

South African Airways Business Class Kabine

Eigentlich handelt es sich bei dieser South African Airways A350 um ein Flugzeug, welches eigentlich für Air Mauritius vorgesehen war. Zwar ist die Lackierung im South African Airways Design, im inneren jedoch findet man die Kabine von Air Mauritius. Dies setzt sich aktuell auch in der 3D Flugverfolgung des Entertainmentsystems fort, der kleine abgebildete Flieger ist ebenso nicht von SAA. Allerdings entschuldigte sich der Purser schon im Vorfeld via Durchsage für diesen Umstand, es wird noch angepasst werden. Kommen wir zur Kabine, eine 1-2-1 Konfiguration in sieben Reihen. Dabei ein Waschraum im vorderen Bereich und zwei im hinteren Bereich der Business Class Kabine. Richtig viel Platz ist vorhanden und das auch für die Füße! Gefühlt würde ich sagen, es ist in der Liegeposition genauso viel Platz für die Füße, wie bei der Singapore Airlines A350 und da kommen ja gewaltige Sitze zum Einsatz. Ablageflächen und auch Fächer gibt es ausreichend. zudem eine intuitive Sitzbedienung. Weiter ein hochauflösender Monitor, mit einfacher und schlüssiger Bedienung.

Service und Mahlzeiten

Leider handelt es sich nicht um den Langstreckenflug auf der Strecke New York Johannesburg. Dennoch werden wir mit einem Welcome Drink und einer Flasche Wasser gleich zu Beginn versorgt. Nach erreichen der Reiseflughöhe geht es auch direkt los, wir haben schließlich nur zwei Stunden Zeit. Zunächst eine Getränkerunde und da wir viele Umsteiger von der Lufthansa Maschine haben, die weiter nach Johannesburg wollen, wird stets nach Wein gefragt. Dieser befand sich nicht auf dem Trolley, jedoch hat South African Airways auch auf dieser Strecke zwei Weiß- und zwei Rotweine zur Auswahl. Die Beratung erfolgt direkt am Sitz und beide Flaschen werden zur Präesentation und zum Probieren vorbeigebracht. Übrigens jedesmal individuell, was in unserem Gang die Flugbegleiterin etwas aufhält, jedoch keineswegs aus der Ruhe bringen lässt. Als Hauptgericht gibt es entweder vegetarisch oder Hühnchen, jedoch konnte ich nicht viel Huhn auf meinem Gericht ausmachen. Lecker war es trotzdem und eine leichte Speise, so wie die Dame mir sagte. Bis zuletzt wird der Service fortgesetzt und die Weine kräftig ausgeschenkt, die Urlauber sind in guter Vorfreude auf die Weinregion gewesen.