Aufgrund vieler sehr guter Angebote, haben wir einige SWISS First Class Partnersales gebucht. Einerseits in der 777 und andererseits in der A340-300. Auf jeden Fall gibt es Unterschiede, im Airbus ist die Kabine schmaler und somit fällt die First Class ein wenig enger aus. Beispielsweise gibt es keine Garderobe, welche in der Wand der Suite der 777 versteckt ist. Warum wir auf mehr als zwei Flügen Pech hatten, in diesem Post und dazugehörigen YouTube Video.

SWISS First Class

SWSS First Class Lounge

Zuerst die guten Nachrichten: Im Terminal A hat die SWISS First Class Lounge nun bis 22 Uhr geöffnet, jedoch schließt die Küche um 19 Uhr. Ansonsten hat sich hier nicht viel verändert, es steht weiterhin das übliche Angebot zur Verfügung. Gut ist auch, die Hauptgerichte wechseln, wir waren in den letzten Wochen so einige Male in der Lounge dort. Jedenfalls war es auch kein Problem, morgens das frisch zubereitete Rindertartar zu bestellen.

Swiss first class lounge

SWISS First Class A340

Abgesehen von der schmaleren Kabine und der fehlenden integrierten Garderobe, braucht man auf sonst nichts zu verzichten. Sofern genug beladen wurde, stehen auch die Schlappen in sämtlichen Größen zur Verfügung. Ansonsten muss es ohne oder in Größe S gehen, wie auf unserem Flug. Auch wenn wir ab Zürich geflogen sind, so hat auf keinem Flug das Catering gestimmt. Beispielsweise war das Fleisch beim Kalbsfilet trocken, von Zürich nach Johannesburg. Kann immer passieren, auf dem Flug von São Paulo nach Zürich war der Fisch ungenießbar und ging zurück. Klar, das kann immer passieren, war aber in den letzten acht Wochen durchgängig so.

SWISS First Class

Außerdem war bis auf einmal die Präsentation des eingedeckten Tisches beliebig, was dieser Reiseklasse nicht würdig ist. Vielleicht mag es kleinlich erscheinen, bei den Preisen der SWISS First Class darf die Erwartungshaltung entsprechend hoch sein. Wenn im Training die Position von Salz- und Pfeffermühle, Brotkorb und Besteck immer wieder geübt wird, sollte es in der Kabine auch so durchgeführt werden. Wie akkurat dies bei anderen Airlines in Business Class abläuft, möchte ich in der SWISS First Class auch erwarten dürfen.

SWISS First Class

Fazit

Unter dem Strich mag es einfach Pech gewesen sein, vielleicht lag es an der Crew oder den Umständen, dass ein neues Business Class Produkt eingeführt und wieder nach Protesten zurückgezogen wurde. Betrifft zwar nicht die First Class, womöglich jedoch die Gesamtstimmung der Kabinenbesatzung. Deshalb sind wir gespannt, wie im Dezember die nächsten Flüge mit der SWISS First Class ablaufen werden.