Das ganz neue Business Class Produkt von British Airways, die Club Suite in deren Airbus A350-1000. Wobei ganz so neu ist die Club Suite für uns nicht. Schließlich sind wir die G-XWBB bereits geflogen, jedoch hintereinander am Fenster. Diesmal haben wir uns den Platz in der Mitte ausgesucht. Mal sehen, ob es diesmal genauso wird wie beim ersten Flug. Dort hatte ich beim schlafen den Vordermann recht gut wahrnehmen können, wenn er sich in den Sitz fallen lies.

Registrierung: G-XWBA
Erster Flug: 02.07.2019

Groundservice

London, Terminal 5 hat was! Wir haben die Nacht im Hilton London Heathrow übernachtet und checken direkt am eigenen First Class Checkin ein. Wenn man das Terminal betritt, rechts hinten in der Ecke. Zwar fliegen wir Business Class, unser Emerald Status im British Airways Executive Club erlaubt uns das. Anschließend geht es zum eigenen Sicherheitscheck. Nicht ganz so exklusiv wie das Lufthansa First Class Terminal, aber dennoch ein echter Vorteil! Denn nach der eigenen Passkontrolle führt der Weg direkt in die First Class Lounge. Somit ein völlig eigener Bereich, sozusagen völlig exklusiv für Emeralds und First Class Gäste der Airline. Zur Lounge haben wir schon häufig etwas gesagt. Es ist noch nicht das Spitzenprodukt von British Airways, das wäre nämlich der Concorde Room. Jedoch gibt es in der First Class Lounge alles, was das Herz begehrt. Sämtliche Speisen und Getränke, inklusive Restauarantservice. Allerdings ist die Lounge auch stets gut gefüllt, den vielen Statusgästen ist dies geschuldet.

Boarding

Etwas früher gehen wir wie üblich zum Gate und sind durchaus überrascht. Ungefähr 25 Menschen im Rollstuhl warten auf das Boarding. Somit warten wir, bis alle an Board gebracht werden und starten dann das Priority Boarding. Keine Besonderheiten hierbei, zuerst Club Suite und Statusgäste, dann Economy nach Reihen. Trotz der längeren Pre-Boardingphase, sind alle Gäste pünktlich an Board und wir kommen geplant los. Noch am Boden werden mit einem Welcome Drink begrüßt und darauf hingewiesen, möglichst nicht den roten Hebel an den Türen zu betätigen. Sieht im offenen Zustand der Club Suite aus wie die Verriegelung dieser. Hierbei handelt es sich jedoch um die Notöffnung der Tür zur Suite. Anschließend werden Speisekarte und Amenity Kit verteilt. Übrigens wurden die Sicherheitsanweisungen nicht per Video wie üblich präsentiert, sondern von der Crew persönlich gezeigt. Auf unserem Flug stand das Video noch nicht zur Verfügung.

British Airways A350-1000 Club Suite

Stolze 17 Reihen in zwei Club Suite Kabinen hat British Airways in deren A350-1000 einbauen lassen. Dabei kommt eine 1-2-1 Konfiguration zum Einsatz und es handelt sich um 56 verschließbare Suiten. Ablageflächen und -fächer gibt es in der Club Suite für uns ausreichend. Ergänzend die Möglichkeit via USB-Buchse oder universeller Steckdose Geräte zu laden. Die Bedienung des Sitzes erfolgt am Touchpanel und via drei vorgegebener Sitzpositionen. Zudem ist der Monitor hochauflösend und selbstredend als Touchscreen ausgeführt. Dabei hat der Bildschirm eine Größe von 18,5 Inch. Als vollflaches Bett ausgeführt, ist der Sitz 200cm lang und für die Füße ist ausreichend Platz vorhanden. Aus dem letzten Flug bereits bekannt, die Hellhörigkeit. Vielleicht nicht die richtige Wortwahl, dennoch bekommt man trotz verschlossener Club Suite mehr von anderen Gästen mit, als in manch anderer Kabine.

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Service und Mahlzeiten

Kurz nach dem Erreichen der Reiseflughöhe wird eine Getränkerunde und Nüsse serviert. Jegliches Getränk und jedes Gericht wurde dem British Airways Club World Gast individuell gebracht. Das kannten wir vom letzten Flug in der Club Suite schon so. Geschmacklich ist es wie immer, sehr individuell. Dem einen schmeckt es, dem anderen nicht. Persönlich würde ich sagen, gutes Mittelfeld. Wir haben schon deutlich schlechter, aber auch wesentlich besser in einer Business Class gegessen. Infolgedessen gibt es darüber keine schlechten Worte. Entsprechend gut und aufmerksam war der Service. Bis alle Gänge abgeschlossen wurden, wird stetig nachgeschenkt oder nach weiteren Wünschen gefragt. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich in der sogenannten Club Kitchen zwischen den beiden Club Suite Kabinen zu bedienen. Zusätzlich serviert ein Flugbegleiter auch gerne den Wunsch direkt zum Platz.