Direkt an Thanksgiving fliegen wir mit der United Polaris Business Class in deren Boeing 787-9 Dreamliner von Frankfurt nach Newark. Dank einer unkompliziert und ziemlich zeitnah erteilten Drehgenehmigung können wir früher an Board. Genauer gesagt mit dem Crewbus direkt zum Flieger. Jedoch verschaffte das in der Tat gerade mal fünf Minuten. Denn die Flugbegleiter mussten recht fix sein, da kamen schon die ersten Passagiere. Was wir auf Langstrecke in der United Polaris erlebt haben, im folgenden Beitrag und im dazugehörigen YouTube. Video.

United Polaris

Eigentlich beginnt unsere Reise bereits in Hannover am Flughafen, denn der Zubringerflug mit der Lufthansa Business Class nach Frankfurt ist im Ticket inklusive. Daher erfolgt ein entspannter Check In und bereits am Hannover Airport werden alle Voraussetzungen geprüft. Genauer gesagt ob unser ESTA gültig ist, ob wir vollständig geimpft sind und der negative Antigenschnelltest, mit Identitätsnachweis. Deshalb ist der kostenlose Bürgertest ungeeignet, da die Zuordnung zum Reisepass fehlt. Mittlerweile hat sich die Lage am HAJ wohl verbessert und im Vergleich stehen mehr Sicherheitskontrollen zur Verfügung.

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Ebenfalls in Frankfurt ist der Zugang zur Lufthansa Senator Lounge wie bereits bekannt: Luca oder Coronawarn App Check In, Nachweis der vollständigen Impfung und schon sind wir in der Lounge. Allerdings halten wir uns da nicht lange auf, schließlich geht es früher an Board. Da es ein Busgate geworden ist, fahren wir mit der Crew und dem Crewbus zum Flugzeug. Nachdem der Sicherheitscheck erfolgt ist, dürfen wir an Board und können wenige Minuten ein paar Aufnahmen für das Video und der leeren Kabine machen. Jedoch waren das nur fünf Minuten, besser als nichts und wir sind sehr dankbar für diese Möglichkeit.

United Polaris

United Polaris Service an Board

 Zuerst hatten wir gehofft, dass Thanksgiving bereits zur Feriensession in den USA zählt. Allerdings wurden wir eines besseren belehrt, genau einen Tag später ist es soweit. Im Detail heißt das nämlich, ab diesem Zeitpunkt gibt es wieder Gläser und Porzellan und der Service wird sich dahingehend verändern, wie er einmal war. Dennoch werden wir mit einem Pre-Departure Drink begrüßt und auch direkt nach Erreichen der Reiseflughöhe geht es schon weiter. Eine Menükarte fehlt noch, die Auswahl der Speisen erfolgt anhand mündlicher Erklärung. Auf einem Tablett, was jedoch dem Geschmack keinen Abbruch tut, es war durchgehend lecker und relativ viel von der Menge her. Sollte während des Fluges dennoch Appetit aufkommen, so steht eine Snackbox zur Selbstbedienung bereit. Ebenfalls wird für den Durst jederzeit gesorgt, unser Flugbegleiter lässt keinen Plastikbecher leer, selbst wenn man kurz weggenickt ist.

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Fazit

Wie könnte bei diesem Flug ein anderes Fazit folgen?! 1-2-1 Konfiguration, ein äußerst bemühter Flugbegleiter der alle Wünsche von den Lippen abliest, leckeres Essen mit großen Portionen und ein bequemer Sitz. Deshalb freuen wir uns auf einen weiteren Flug, hoffentlich ohne Tablett und mit Gläsern und Porzellan.