Nachdem wir kürzlich die neue Virgin Atlantic A350 Business Class geflogen sind, kommt nun eine weitere nagelneue A350 dran. Die Air France A350 Business Class auf Langstrecke! Zwar war der erste Flug am 5. Oktober 2019, dennoch hat Air France erst kürzlich die Strecke Paris Toronto und zurück. Somit geht unser Flug in der Air France A350 Business Class von Toronto nach Paris und wir sind sehr gespannt, was uns erwartet. Somit haben wir auf Langstrecke die Air France 777 in Business und die A380, sowie die Air France La Premiere in der 777. Letztlich eine gute Vergleichsmöglichkeit zum brandneuen Produkt der Airline.

Registrierung: F-HTYB
Erster Flug: 05.10.2019

Groundservice

Los geht es für uns recht früh am Flughafen, viel zu früh um genau zu sein. Einerseits lag es am späten Checkout im Hotel, der einfach nicht länger ging, andererseits wollen wir ja pünktlich sein. An Automaten können wir unsere Koffer selbst labeln und Tickets drucken. Hilft nur nicht weiter, denn das Gepäck kann nicht aufgegeben werden. Maschinen dafür sind für eine andere Fluggesellschaft reserviert. Somit machen wir es wie andere, stellen uns an die noch geschlossenen Schalter von KLM und Air France. Zu unserem Glück geht vor uns eine KLM Maschine und die Wartezeit war sehr gering. Zwar kommen wir mit Business Class Ticket durch den Fast Track, es sei doch erwähnt, dass auch American Express Platinum Besitzer diesen jederzeit nutzen dürfen. Etwas versteckt betreibt KLM und Air France eine eigene Lounge am Flughafen Toronto Pearson. Allerdings ist diese am Abend randvoll und es stehen keine Plätze mehr zur Verfügung. Als wir die Lounge jedoch erreichten, fanden wir genug freie Sitzmöglichkeiten. Ein Buffet mit warmen und kalten Speisen, eher weniger als mehr. Getränke jeglicher Art und ein sehr guter Blick aufs Vorfeld. Viel mehr gibt es hier nicht, eine Standardlounge sozusagen, was völlig ausreichend ist.

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Boarding

Als wir frühzeitig am Gate erscheinen, stehen die Menschen schon Schlange. Brav aufgeteilt, zwischen Economy und Sky Priority Statusgästen. Andernfalls ist die Länge der Schlange nicht zu erklären, schließlich waren so viele Menschen in der Lounge und der Flug wurde noch nicht ausgerufen. Im Gegensatz zu British Airways und deren A350-1000 Boarding in Toronto, sind die RollstuhlfahrerInnen diesmal bereits in der Brücke, bis zum Eingang dieser aufgereiht. Warum gerade in Toronto am Flughafen bei zwei Fluggesellschaften so viele Menschen per Rollstuhl in den Flieger gebracht werden, ist uns ein Rätsel. Dennoch geht der Vorgang äußerst zügig voran und an Board wird jeder Gast sehr freundlich begrüßt. Wie bei Air France üblich, am Platz der Kleiderbügel, Slipper und Decke inklusive Kopfhörern. Obendrein werden alle Gäste vom Purser begrüßt, eine sehr nette Geste. Weiter geht es mit dem Verteilen der Amenity Kits und der neuen, hochwertig gestalteten Speisekarte. Etwas später als üblich, der Welcome Drink, wir haben auch noch ausreichend Zeit, da wir zusätzlich noch Enteist werden müssen.

Air France A350 Business Class Kabine

Während in der A380 und 777 eine völlig andere Konfiguration verbaut ist, bringt die Air France A350 Business Class ein für die Airline neues Konzept hervor: 1-2-1 Konfiguration und am Fenster abwechselnd näher am Gang oder näher zum Fenster. Bisher ausschließlich in deren A350 verbaut. Im vorderen Bereich ein Waschraum und zwischen Business und Premium Economy zwei Toiletten. Ganz klar, eine vollflache Liegefläche mit ausreichend Platz zum Schlafen. Dank klappbarer Armstützen, fühlt es sich breiter an, als es im Endeffekt ist. Auffällig und neu ist der gleiche Schließmechanismus der Fenster, wie in der A380. Elektrisch läuft es ab, zentral steuerbar durch die Crew und mit zwei Rollos, sozusagen. Bisher hatten wir das in noch keiner A350. Weiter kommt ein gut verstellbarer einteiliger Tisch zum Einsatz. Wohl die bessere Variante, als bei Virgin Atlantic und derer A350-1000.

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Service und Mahlzeiten

Direkt nach erreichen der Reiseflughöhe geht der Service bereits los. In der Air France A350 Business Class laufen die FlugbegleiterInnen mit Tabletts voll Champagner, wohlgemerkt ausschließlich durch die Gänge und verteilen diese. Dazu gibt es ein verpacktes Gebäck, Käsegeschmack. Genau mein Ding, ich genieße es ohne mir die Kalorien anzusehen. Dann sind wir beide wirklich überrascht. Air France fragt zuerst die Statusgäste, welchen Essenswunsch man denn hätte. Da wir bei Flying Blue den höchsten Status haben, werden wir zuerst gefragt, trotz letzter Reihe. Gar nicht so viel Zeit später, beginnt auch schon der Service. Ob man es mag oder nicht, in diesem Fall ist es genau richtig. Alles auf einem Tablett, Vorspeise, Nachspeise, Käse, Salat und der Appetizer. So wird nur noch das Hauptgericht serviert und immer wieder Wein nachgeschenkt. So kommt es, dass der Purser abwechselnd mit zwei Weiß- und Rotweinflaschen durch die Gänge läuft. Mahlzeiten waren wohlschmeckend, es hat unserer beider Geschmack getroffen. Wohlgemerkt handelt es sich um einen Nachtflug und dank des optimierten Services und den Speisen auf dem Tablett, hat man ausreichend Zeit zum schlafen. Kritik an dieser Art und Weise hin oder her.